EREIGNISSE
Wir lernen Tiere im Garten kennen
Im Sachunterricht haben wir uns mit einem besonders schönen Ort beschäftigt: dem Garten. Wir haben gelernt, dass man im Garten nicht nur darauf achten sollte, dass man hier gut spielen kann. Man sollte auch bedenken, dass viele Tiere in unserem Garten ihr Zuhause haben und uns bei der Gartenarbeit unterstützen.
In Kleingruppen haben wir anschließend Plakate zu Tieren aus unserem Garten erstellt. Dazu haben wir in Büchern, aber auch im Internet recherchiert und passende Bilder ausgewählt. Die Informationen mussten wir anschließend auf den Plakaten passend anordnen. Am Ende konnten wir unsere Plakate noch vor der Klasse präsentieren.
Der kleine Garten auf der Fensterbank
Schon in der Gesundheitsprojektwoche sind wir unter die Gärtner gegangen und haben auf der Fensterbank kleine Kressebeete angelegt. Schnell konnten wir die Pflanzen ernten und sogar essen.
Danach wagten wir uns an eine größere Pflanze. In Einmachgläsern legten wir rote Buschbohnen zwischen die Glaswand und etwas feuchtes Küchenpapier. So konnten wir das Aufquellen und Keimen der Bohnen gut beobachten. Schnell sahen wir, wie die Wurzeln und der Stängel aus der kleinen Bohne wachsen. Später werden wir die Pflänzchen noch in Erde umtopfen und den Wachstum weiter verfolgen.
Gärtnern, Verarzten, Schwimmen, Clownerie
In unserer Gesundheitswoche hatten wir viele spannende Projekte.
Am Montag besuchte uns das Teddybärkrankenhaus. Gemeinsam besprachen wir wichtige Maßnahmen der Ersten Hilfe, die wir bereits selbst ausführen können. An unseren Kuscheltieren, von denen viele verletzt zur Schule gekommen waren, übten wir dann die Praxis, klebten Pflaster und verbanden größere Wunden. Danach lernten wir verschiedene Getreidesorten kennen und nahmen die Ähren und Körner genau unter die Lupe.
Am Dienstag stand die lange erwartete Probe-Schwimmstunde an. Mit dem Schulbus fuhren wir in das Hallenbad Greifswald, wo wir zum ersten Mal die Abläufe rund um den Schwimmunterricht kennenlernten. Wir übten das zügige Umziehen und das Aufsetzen der Badekappe, bevor wir von Frau Losch und den anderen Schwimmlehrern in Empfang genommen wurden. Nach dem Duschen ging es schon ins Becken. Wir bewegten uns auf verschiedene Weise von einem Beckenrand zum anderen, tauchten und sprangen im Wasser und hatten dabei viel Spaß.
Am Mittwoch wurden wir zu Brotverkostern. Mit der Unterstützung der Bäckerei Junge konnten wir fünf verschiedene Brotsorten aus Weizen, Roggen, Dinkel und Gerste probieren. Gerste, Dinkel und Weizen schnitten bei uns besonders gut ab. Als Brotbelag nutzten wir die Kresse, die wir in der vorherigen Woche angepflanzt hatten und nun ernten konnten.
Danach bekamen wir besonderen Besuch: Charlie und Josi von den Grypsnasen machten unsere Klasse kurz zur Bühne und führten uns eine Clown-Nummer auf. Was das mit Gesundheit zu tun hat? Ganz einfach: Lachen ist gesund! Die beiden erzählten uns, wie sie Kinder im Krankenhaus besuchen und ihnen die schwere Zeit dort etwas erleichtern. Daraufhin machten die beiden unseren Klassenraum zu einer Clownschule. Jedes Kind bekam eine rote Clownsnase. Dann übten wir, unsere Gefühle ganz übertrieben auszudrücken und machten auch eine Vertrauensübung mit einem Partner. Das war sehr interessant und vor allem lustig!
Wir bedrucken unsere eigenen T-Shirts
Gemeinsam mit unserer Kunstlehrerin Frau Bercher hatten wir die Gelegenheit, uns im soziokulturellen Zentrum St. Spiritus künstlerisch zu betätigen. Jedes Kind brachte ein helles T-Shirt mit und wir durften gemeinsam mit den Mitarbeitenden die Siebdruck-Maschine ausprobieren. Wir entschieden uns für die fröhliche hellblaue Farbe, die erst auf die Maschine aufgetragen wurde. Danach musste das Sieb auf das T-Shirt aufgelegt und die Farbe mit viel Kraft durch das Sieb gedrückt werden. Da immer nur ein Kind an der Maschine arbeiten konnte, durften die anderen in der Zwischenzeit mit Ölkreiden im Stil von Caspar David Friedrich malen und mit Federn und Federkielen alte Schriftarten ausprobieren. Wir bekamen auch eine kleine Führung durch das gesamte Haus und schauten uns vom staubigen Keller bis zu den Lagerräumen und dem Seilzug im Dach alles genau an.


























